Energieaudits

Energieaudits

Bis zum 5. Dezember 2015 mussten große Unternehmen erstmalig ein Energieaudit durchführen. Das Energiedienstleistungsgesetz schreibt dies für Unternehmen vor, die nicht als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 2003/361/EG gelten. Verpflichtet sind demnach sogenannte Nicht-KMU. Als Nicht-KMU gilt, wer 250 oder mehr Personen beschäftigt oder wer weniger als 250 Personen beschäftigt, aber mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz und mehr als 43 Millionen Euro Jahresbilanzsumme erwirtschaftet hat.

Das Energieaudit muss anschließend mindestens alle vier Jahre wiederholt werden. Wer nach dem 5. Dezember 2015 kein Energieaudit vorweisen kann, riskiert ein Bußgeld. Was die Ausnahmen angeht, setzt das Gesetz enge Grenzen. Nur Unternehmen, die bereits über ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagement nach EMAS verfügen oder einführen, sind von der Verpflichtung zur Durchführung eines Energieaudits befreit. Andere Zertifikate, etwa das verbreitete Umweltmanagementsystem nach ISO 14001, werden nicht anerkannt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird stichprobenartig kontrollieren, ob die neuen Pflichten umgesetzt wurden.

Merkblatt Energieaudits

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